Historie


Im Jahre 1981/1982 begannen ein paar Leute mit alten Autos auf einem Schotteroval herum zu fahren. Das Oval lag an einem abgelegenen Ort auf dem Flughafen. Es wurde "Junkers Farm" genannt, da dort noch ein altes Bauernhaus stand. Im 2. Weltkrieg wurde die Farm dann zum Flughafengelände dazu genommen.

Die Autos wurden damals in Hubraumklassen unterteilt:

 

A-Klasse: bis 1600 ccm

 

B-Klasse: 1600 bis 2000 ccm

 

C-Klasse: über 2000 ccm

 

Auch früher wurde viel Wert auf Sicherheit gelegt. Überrollkäfige waren ebenso Pflicht, wie die Entfernung von allen Glasscheiben und Originaltanks. Die Berührung anderer Fahrzeuge war verboten.

muddy

1983 wurde eine Kommission gebildet, die das ganze Renngeschehen überwacht, weil der Club jetzt monatlich immer stärker wuchs. Der Club wurde im selben Jahr von der Royal Air Force als offizieller "Club" anerkannt. Die Rennen fanden weiterhin auf der "Junker´s Farm" statt, das Oval wurde geändert und die Strecke führte jetzt um das Haus und verschiedene Bäume. In diesem Jahr gab es auch für die Gewinner Pokale. Alle Zeiten wurden jetzt mit manuellen Stopuhren von vier Leuten genommen.

In den nächsten Jahren wuchs der Club immer stärker. Die Mitglieder fuhren auch zu anderen RAF-Basen in ganz Deutschland, um dort Rennen zu fahren.

pits

1990 wurden die Rennen von "Junker´s Farm" auf das Manövriergelände vor den Harrier-Hangars verlegt. Alle Fahrzeuge mussten deshalb auf die geänderten Fahrbahnverhältnisse angepasst werden.

1993 verließ die RAF den Stützpunkt und zahlreiche Einheiten der Armee kamen auf den Stützpunkt. Der Stützpunkt wurde nach Prinzessin Anne in "Princess Royal Barracks" umbenannt.

Zu dieser Zeit war die Zukunft des Clubs ungewiß, aber alle Sorgen waren unbegründet, da der Club vom Stützpunktchef "grünes Licht" für die zukünftigen Motorsportaktivitäten gab.

Der Gütersloh Rally Cross Club wächst noch weiter und hat inzwischen über 100 Mitglieder, wobei die Hälfte Engländer und die andere Hälfte Deutsche sind.